d:t macht, d:t trifft

Hacking Utopia

How can design contribute to finding social and sustainable solutions for our complex global crisis?

Wir stehen global vor diversen, komplexen Herausforderungen, die gelöst – gestaltet – werden müssen. Neben klassischer Produktgestaltung werden in Zukunft zunehmend (gesellschaftliche) Prozesse und nachhaltige Konzepte gestaltet.

Die Zukunft unseres Sozial- und Gesundheitssytems in unserer demographisch sich wandelnden Gesellschaft ist ein solches, dringendes Thema, für das wir neue Strategien und Lösungen benötigen. In einem experimentellen Projektformat wurden einige derjenigen Probleme aus diesem Kontext definiert, die kollaborative und partizipative Designstrategien erfordern und für die neue Prozesse, Methoden und Rollen im Design entwickelt werden müssen, um effektiv zu sein.

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Kochgelegenheiten: mobile Küche

Dieses Projekt bot die Möglichkeit, sich mit den Herausforderungen, der Sprache und den Limitierungen dieser Kontexte vertraut zu machen und neue, eigene Impulse zu setzen. In Kooperation mit der Edgeryders Community, die in ein großes europaweites Forschungsprojekt zum Thema involviert sind, haben die Studierenden gelernt, dezentral zu arbeiten. Die entwickelten Ideen, Erkenntnisse und Konzepte wurden auf Creative Commons Basis mit der Forschungsgruppe teilen, um an der offenen Gestaltung besserer sozialer Interaktion zu partizipieren.

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The Shit Show: Awareness-Kampagne für die körperlichen Auswirkungen von Depression

Der aktuelle Bedarf an guten Konzepten für Geflüchtete war eins von mehreren Themen, denen sich die Studierenden widmeten. Ein anderer Einstieg in die Herausforderungen des demographischen Wandels waren die Themen Depression oder Inklusion. Auf theoretischer Ebene werden neue Bewegungen wie Co-Creation, Sharing, Peer-to-Peer, (Creative) Commons, Design Methoden, Human Centered Design, Partizipation, Open Source/Knowledge, Nachhaltigkeit, Maker und Hacktivism, Internet of Things etc. erörtert und diskutiert, auf praktischer Ebene wird ein Produkt/Service in experimenteller Auseinandersetzung entwickelt. Parallel zur Projektarbeit werden Crowdfunding-Kampagnen für den jeweiligen Entwurf entwickelt.

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SayHey: Kampagne zur Steigerung der Kontaktaufnahme

Das Projekt HACKING UTOPIA wurde von Gastprofessorin Susanne Stauch an der Udk Berlin inititiert, und gemeinsam mit Nadia El-Imam, Edgeryders & #OP3NCARE, Prof. Dr. Martin Kiel, Sarah-Lena Walf, Johanna Dehio, Valentina Karga, Ludwig Kannicht, Jeong Hong Oh, Svenja-Bickert-Appleby, Michael Weber, Laura Straßer und Björn Weigelt, Designtransfer UdK durchgeführt.