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Post-Wellbeing

*** ein Gastkommentar von Sylke Lützenkirchen ***

Am 18. Mai fand im SANAA Gebäude der >Design for Wellbeing Summit 2016< mit ca. 100 Teilnehmenden statt. Er war der Auftakt eines Forschungsprojektes der Folkwang Hochschule der Künste geleitet von Prof. Dr. Marc Hassenzahl und Dr. Matthias Laschke in Kooperation mit der Happiness Research Organisation und den Agenturen Frackenpohl Poulheim und ixpd. Der Summit 2016 stellte den Start für insgesamt vier Fallstudien dar. Geforscht wird darüber wie Glück, Wohlbefinden, Design- und Startup-Methoden zu einem Innovationsprozess verschmelzen können. Das Forschungsprojekt basiert auf drei Modellen, die im weiteren Verlauf verdichtet werden sollen. Diese sind: >Glück und Wohlbefinden< im Sinne von Bedeutung, Fertigkeit und Material, >Design< im Schwerpunkt Produktentwicklungen mit erlebnisorientiertem, emotionalen Nutzen und >Lean Startup< als wirtschaftlich tragfähiges Konzept für Lösungen, die das Wohlbefinden steigern.

Nach kurzer Einführung ins Thema durch Marc Hassenzahl und Thorsten Frackenpohl referierte Sebastian Deterding in einem Impulsvortrag zu spielerischem und motivierendem Design. Die nachfolgenden drei Workshops gaben den Teilnehmenden die Möglichkeit der Anwendung der Prozessmodelle und gleichzeitig einen interdisziplinären Austausch mit Anwendern aus der Kreativwirtschaft, Unternehmen und Produktentwicklern.

Sowohl die ausgewählte Location, als auch die Organisation der Veranstaltung durch das Forschungsteam der Folkwang Universität der Künste waren ausgesprochen gelungen, wir freuen uns jetzt schon auf weitere Veranstaltungen!