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zwanzig52: fragen an die welt von morgen

*** ein Gastbeitrag von Ralf de Jong *** 

Eine interdisziplinäre Ermutigung zur Entwicklung innovativer Produkt- und Unternehmenskonzepte im Rahmen einer nachhaltigen Wirtschaft, dazu laden die Folkwang Universität der Künste und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zusammen mit Studierenden unterschiedlicher Disziplinen ein:

Am 15. März 2016 von 10 bis 20 Uhr im SANAA-Gebäude

auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen trifft sich der Kongress zwanzig52. Ernst Ulrich von Weizsäcker und Max Schön (Präsident der deutschen Gesellschaft des Club of Rome) werden zur Eröffnung über die sich wandelnden Rahmenbedingungen des Gestaltens im Jahr 2052 berichten – ausgehend vom neuen Bericht an den Club of Rome. [Jorgen Randers: „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome.“, oekom Verlag, München, 2012]

Die Designbranche steckt in einem tiefgreifenden Umbruch. Junge Gestalterinnen und Gestalter entwerfen nicht mehr zwangsläufig physische Objekte: Netzwerkkommunikation, digitale Interaktion, virtuelle Räume und komplexe Produkt-Dienstleistungssysteme sind Herausforderungen, die in interdisziplinär aufgestellten Teams bearbeitet werden. Welche Rolle spielen Gestalterinnen und Gestalter mit ihren spezifischen Kompetenzen in diesem Zusammenhang? Wie können andere Disziplinen von ihnen profitieren? An welchen Orten treffen die unterschiedlichen Talente aufeinander?

Das Streben nach einem erfüllten Leben ist eng verknüpft mit dem Wunsch nach einer als sinnvoll empfundenen beruflichen Tätigkeit. Gestalterinnen und Gestalter wollen innovative Produkt- und Unternehmenskonzepte für die sustainable economy entwickeln. Die Kooperation zwischen der Folkwang UdK und dem Wuppertal Institut vermittelt zwischen gestalterischem Wollen und gesichertem Wissen. An diesem Tag möchte der Kongress die Gäste dazu ermutigen, eine aktiv gestaltende Rolle in der wachsenden sustainable economy anzustreben. Der Tag dient der Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen und Kompetenzen. Und er verspricht faszinierende Einblicke in die Gedankenwelt der Studierenden mit ihren Vorstellungen von Arbeit, Freizeit und Konsum im Jahr 2052!

Junge Gründer sprechen über ihre Motivation und Erfahrungen. Fachleute unterschiedlicher Disziplinen untersuchen die Zukunftsperspektiven für das Jahr 2052: Wie werden wir wohnen? Was werden wir konsumieren? Welche Bedeutung wird der Raum für uns haben? Die Einsichten der Fachleute beleuchten schlaglichtartig das Umfeld, in dem sich Projekte und Ideen für 2052 werden durchsetzen müssen. 

Die deutsche Gesellschaft des Club of Rome hat Studierende an drei Hochschulen (Folkwang UdK, Essen; ecosign, Köln; Bergische Universität Wuppertal) zu einem Ideenwettbewerb für nachhaltige Produkt- und Geschäftsideen aufgerufen. Die Ergebnisse dieser Projekte, wissenschaftlich begleitet durch das Wuppertal Institut, werden im Rahmen des Kongresses vorgestellt, mit den Experten diskutiert und von einer prominent besetzten Jury prämiert. Interessiert?