Alle Artikel in: d:t liest

Bücher, Paper und Abschlußarbeiten die uns begeistern und inspirieren, werden hier vorgestellt.

HBR on Design Thinking

… ein Gastbeitrag von Lorenz Herfurth … The September issue of Harvard Business Review features four articles on the current status of adaptation of design thinking through businesses. The collated articles address obstacles companies face when introducing new design, core characteristics of design thinking, the strategic use of design and a case study of successful business model innovation through design. The following paragraphs provide brief overviews of the four articles. The central problem Tim Brown (IDEO) and Roger Martin (Rotman School of Management) address in their article “Design for Action” concerns the resistance that innovating organisations can face when implementing new complex artefacts, such as services or systems. While businesses might be good at developing ground-breaking ideas and innovative solutions, they can struggle to generate acceptance needed for their implementation. Brown and Martin suggest to treat the launch of a new artefact (in its widest sense) as a design challenge itself. The mechanism through which this can be achieved is to re-think the launch as an intervention. Here design is aimed at the way this …

Eigenlogik des Designs

… eine Gastrezension von Jana Thierfelder … Gerade frisch erschienen ist das Resultat aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt vom Institut für Designforschung an der Zürcher Hochschule der Künste im Niggli Verlag. Ausgehend von der Feststellung, dass mit steigender Komplexität von ökonomischen und technischen Bedingungen die Bedeutung des Designs und damit auch gesellschaftliche Themen immer mehr in den Fokus rücken, fragen Gerhard Buurman und Marc Rölli nach den Möglichkeiten, diese Dimensionen des Designs zu erforschen und sichtbar zu machen. Sie erproben in acht Beispielprojekte eine Analyse der gesellschaftlichen Bedeutung von Design. Sie leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Methodenforschung und Theoriebildung und widmen sich den Eigenlogiken gestalterischer Produktionen, die weder auf Methodensets standardisierter Wissenschaften, noch auf etablierte Verfahren der Gestaltungsdisziplinen reduziert werden können.

Design als Zukunft der Forschung?!

… ein Gastbeitrag von Angelika Trübswetter … Kora Kimpel (Professorin für Interface- und Interactiondesign und Prodekanin der Fakultät Gestaltung, UdK Berlin) geht in der »form« Ausgabe Juli/August 2015 auf die Suche nach der Rolle des Designers und dem Potential des Designs im universitären und außeruniversitären Wissenschaft- und Forschungskontext. Es wird deutlich, dass im Gegensatz zu Unternehmen wie bspw. Google oder Telekom,  in Forschungsorganisationen Design als Disziplin nur in Ausnahmefällen eine tragende Rolle spielt. Drei dieser Ausnahmen – das ITRI Creativity Lab (Taiwan), das MIT SENSEable City Lab (USA) und das Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI, Deutschland) – werden im Artikel näher vorgestellt.  Gemein ist diesen drei Leuchttürmen, dass sie Design als eigenständige Disziplin anerkennen und sie Design als Katalysator verstehen, um die Zukunft frühzeitig zu prägen und neue Märkte zu entdecken. Doch was ist eigentlich der Benefit einer Design-Integration in Forschungsprozesse? Kora Kimpel argumentiert, dass Design vor allem eine systematische Einbindung der Nutzungsperspektive gewährleistet und einen bisher eher vernachlässigten systematischen, prozessorientierten Beitrag in Forschungsprozessen leisten kann. Die Integration von Design kann somit …

Managing as Designing

The book explores „the design attitude,“ a new focus for analysis and decision making for managers that draws on examples of decision making and leadership in architecture, art, and design. The premise of this book is that managers should act not only as decision makers, but also as designers. Though decision and design are inextricably linked in management action, managers and scholars have too long emphasized the decision face of management over the design face. In a series of essays from a multitude of disciplines, the authors develop a theory of the design attitude in contrast to the more traditionally accepted and practiced decision attitude.

UX Kompetenzen

Im Master Design & Communication an der FH Münster hat d:t Gründerin Andrea die Thesis von Marcel Brüning betreut. Sein „Diskurs (User) Experience Design – Eine qualitative Forschungsarbeit zum Anforderungsprofil im Arbeitsbereich (User) Experience Design“ analysiert das Handlungsfeld und den Arbeitsbereich sowie vor allem die fachlichen Kompetenzen von Gestaltern im (User) Experience Design. Die Designwelt spricht im Human Centered Design Prozess von den verschiedensten Begriffen, die sich das Ziel setzen, positive Erlebnisse für den Nutzer zu gestalten. So wird von Experience Design, User Experience Design, Customer Experience, Brand Experience und vielem mehr gesprochen. Inhaltliche Differenzierungen der Begrifflichkeiten lassen sich aufgrund unterschiedlichster Auslegungen und Verständnisweisen oft nur schwer oder überhaupt nicht erkennen. Die Begriffe sind jedoch in alle Designrichtungen vorgedrungen und darüber hinaus inzwischen bei Unternehmen angekommen. Diese suchen nach einer Verbesserung ihrer (User) Experience durch professionelle Kompetenzen. Dazu interviewte Marcel eine Reihe von nationalen Experten aus Praxis und Forschung, um herauszufinden, welche Kompetenzen zukünftigen Designern mitbringen sollten. Eine Leseprobe gibt es hier!

Lesenswert: An introduction to Design for Social Innovation.

Design, When Everybody Designs by Ezio Manzini. In a changing world everyone designs: each individual person and each collective subject, from enterprises to institutions, from communities to cities and regions, must define and enhance a life project. Sometimes these projects generate unprecedented solutions; sometimes they converge on common goals and realize larger transformations. As Ezio Manzini describes in this book, we are witnessing a wave of social innovations as these changes unfold—an expansive open co-design process in which new solutions are suggested and new meanings are created.

Das Design der Gesellschaft: Zur Kultursoziologie des Designs

Fragen des Designs erfahren aktuell großes Interesse in einer Vielzahl kulturwissenschaftlicher Disziplinen. Im deutschsprachigen Raum wurden bisher jedoch kaum theoretische und methodische Ansätze zur Analyse der sozialen und kulturellen Funktionen von Design entwickelt. Das Buch schließt diese Lücke und versammelt erstmalig verschiedene kultursoziologische und -theoretische Zugänge, die Design als wichtigen Teil der ästhetischen Signatur von Gesellschaft sichtbar machen. Fallstudien zu sozialen und kulturellen Gebrauchskontexten, Praktiken des Entwurfs, Fetischisierungsprozessen und ethisch-politischen Fragen komplettieren ein anschauliches Bild vom Design der Gesellschaft. Den Schwerpunkt bilden dabei praxistheoretische Ansätze, artefakt- sowie affekttheoretische Perspektiven.

Zwischen Design und Biologie

Die liebe Jana Thierfelder begleitet d:t seit der ersten Stunde und hat vor kurzem ihre Masterthesis, bei der ihr Andrea als Mentorin zur Seite stand, an der ZHdK abgegeben. Ihre Arbeit „mb al lb r 5144798 – the stuff between“ setzt sich mit dem erkenntnisbringenden Einsatz von Entwurfstechniken und der Anknüpfung des Designs an andere Wissenskulturen auseinander. Dafür arbeitete Jana als Kommunikationsdesignerin mit Biologen zusammen. Ihre Hypothese: Die Designforschung kann von der Biologie lernen. Diese Vermutung basiert auf zwei beobachteten Gemeinsamkeiten: Dem Einsatz ähnlicher Aufzeichnungstechniken und der Übersetzungsleistung von Phänomenen. Ähnlich wie der Designer eine Information mittels Entwurfstechniken übersetzt, um sie an eine Zielgruppe zu vermitteln, wird der Forschungsgegenstand der Biologen in eine auswertbare Form gebracht und weiter an eine Interessengruppe vermittelt. Jana begleitete für ihre Thesis Ornithologen bei ihrer Feldarbeit. Resultat ist eine ethnografische Studie über deren Aufzeichnungsverfahren und drei Hauptaspekte, wie das Design von einer Auseinandersetzung mit der Arbeit der Biologen profitieren kann. Einen Einblick in Janas Arbeit findet ihr in dieser Leseprobe.

Design Attitude by Kamil Michlewski

Design Attitude is a book for those who want to scratch beneath the surface and explore the impact design and designers have in organisations. It offers an alternative view on the sources of success and competitive advantage of companies such as Apple and sheds light on the cultural dynamics within organisations, where professional designers have a significant presence and influence. At its heart, the book asks the question: What is the nature of designers’ contribution that is truly unique to them as professionals?

MIT Press presents Frame Innovation

17When organizations apply old methods of problem-solving to new kinds of problems, they may accomplish only temporary fixes or some ineffectual tinkering around the edges. Today’s problems are a new breed – open, complex, dynamic, networked – and require a radically different response. In this book, Kees Dorst describes a new, innovation-centered approach to problem-solving in organizations: frame creation. Kees Dorst is Professor of Design Innovation at the University of Technology, Sydney and the author of „Understanding Design: 175 Reflections on Being a Designer“ and the co-author of „Design Expertise“.