Alle Artikel in: d:t macht

Hier findet ihr Kooperationen, Projekte und Lehrveranstaltungen, in diesen design:transfer eine aktive Rolle spielt!

Hacking Utopia

How can design contribute to finding social and sustainable solutions for our complex global crisis? Wir stehen global vor diversen, komplexen Herausforderungen, die gelöst – gestaltet – werden müssen. Neben klassischer Produktgestaltung werden in Zukunft zunehmend (gesellschaftliche) Prozesse und nachhaltige Konzepte gestaltet. Die Zukunft unseres Sozial- und Gesundheitssytems in unserer demographisch sich wandelnden Gesellschaft ist ein solches, dringendes Thema, für das wir neue Strategien und Lösungen benötigen. In einem experimentellen Projektformat wurden einige derjenigen Probleme aus diesem Kontext definiert, die kollaborative und partizipative Designstrategien erfordern und für die neue Prozesse, Methoden und Rollen im Design entwickelt werden müssen, um effektiv zu sein.     Kochgelegenheiten: mobile Küche Dieses Projekt bot die Möglichkeit, sich mit den Herausforderungen, der Sprache und den Limitierungen dieser Kontexte vertraut zu machen und neue, eigene Impulse zu setzen. In Kooperation mit der Edgeryders Community, die in ein großes europaweites Forschungsprojekt zum Thema involviert sind, haben die Studierenden gelernt, dezentral zu arbeiten. Die entwickelten Ideen, Erkenntnisse und Konzepte wurden auf Creative Commons Basis mit der Forschungsgruppe teilen, um an der offenen Gestaltung …

Neue Perspektiven einnehmen

Workshop „Entwurf design-orientierter Arbeitsweisen“ bei der dgtf-Tagung in Dessau Gegenwärtig findet in vielen Unternehmen eine Umformung der Teamsettings statt. Beeinflusst durch die digitale Transformation sind heterogene Teams und die Integration von disziplinübergreifenden Kommunikationskompetenzen notwendig. Doch nicht nur Teamkonstellationen werden hinterfragt, auch neue Arbeitsweisen sind erforderlich. Die Zusammenarbeit innerhalb der bunt gemischten, interdisziplinären Teams erfordert schlichtweg das Erlernen neuer Methoden. Das „Wie“ stellt somit eine große Herausforderung in zukunftsfähigen Organisationen dar. Gerade hierbei bieten gestalterische Entwurfsprozesse einen Mehrwert und halten stetig Einzug in die Strategiearbeit. Ein typisches Beispiel solcher gestalterischer Entwurfsprozesse sind visuelle Prototypen. Sie bieten eine Unterstützung sachorientiert zu interagieren. Durch die Greifbarkeit und Veranschaulichung wird eine gemeinsame Diskussionsbasis geschaffen, indem abstraktes Wissen in reduzierter Form dargestellt wird. Der Austausch, die Problemlösung und Ideengenerierung neuer Zukunftsperspektiven wird dadurch erleichtert. Folglich überwinden Entwurfsmethoden des Designs kulturelle, hierarchische und fachspezifische Kommunikationshürden. Im Rahmen der dgtf-Tagung (Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V.) in Dessau konzipierte das d:t Trio Andrea Augsten, Anna Keilbach und Daniela Peukert den Workshop „Entwurf design-orientierter Arbeitsweisen“. Dessen Ziel war die Erprobung von Designmethoden …

Ist Design resilient?

     *** ein Beitrag von Anna Keilbach & Daniel Otto *** mit Fotos von Jonas Heilgeist ***  Die Polkappen sind in größten Teilen abgeschmolzen. Die Firma United Corporations International installiert daher in den nächsten Jahren ein gigantisches Sonnensegel im erdnahen Orbit, um das endgültige Abschmelzen aufzuhalten. In den nächsten 300 Jahren wird das Sonnensegel durch den Asteroiden-Bergbau von der Ressourcen-Knappheit unabhängig sein, so berichtet der U.C.I. Sprecher auf der Pressekonferenz zum Milliardenprojekt »ExoPatch«. Dennoch wird es keine Kompensationen für die Bevölkerung geben, die sich bereits auf den eisfreien Landmassen Grönlands angesiedelt haben. Diese werden wieder unter Eismassen begraben, wenn sie es nicht schaffen, in anderen Teilen unserer überbevölkerten Welt aufgenommen zu werden. Diese Dystopie wurde unter anderem innerhalb der Ausstellung »Zukunft überleben. Resilienz und Design« im vergangenen Monat durch das »Kollektiv unumwunden« thematisiert. Die interdisziplinäre Studentengruppe der Hochschule München im Master Advanced Design hat dafür in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsverbund ForChange sechs Projekte zum Thema Resilienz erarbeitet. Der Begriff Resilienz ist eine Schöpfung des letzten Jahrhunderts und kommt ursprünglich aus der Psychologie – meint aber mehr als …

Teaching Design Thinking … how to?

In jüngster Zeit bieten immer mehr Hochschulen Design Thinking Kurse an. Zu finden sind diese in Form von Workshops und studiengangs-übergreifenden Kursen in Kunst, Design, Wirtschaftsstudiengängen sowie in Executive Programmen. Es wird viel experimentiert. Neue Formate, Evaluationskriterien und Materialien werden entwickelt und eingesetzt. Bisher blieben die Ergebnisse dieser Experimente oft im Geheimen, dabei bauen viele dieser Kurse auf open source Materialien von einschlägigen Einrichtungen wie der Stanford d.school auf. Um den Dialog zu fördern und etwas an die Community zurück zugeben haben sich Ingo Rauth, Lisa Carlgren und Maria Elmquist von der Chalmers University in Göteborg dazu entschieden, ihre Unterrichtsmaterialien unter creative commons zu veröffentlichen und für jeden Interessierten verfügbar zu machen. Die Materialien können für Unterrichtszwecke frei verwendet werden und ergänzen bestehend Kurse durch Theoretische Ergänzungen und Quellen. Syllabus Part 1 Part 2 Part 3 Das Besondere an den Unterrichtsmaterialien ist die Verknüpfung von Design Thinking mit akademischen Inhalten aus dem Bereich Innovationsmanagement. Ingo, Lisa und Maria freuen sich auf Euer Feedback, Eure Ideen und Eure Verbesserungsvorschläge und möchten Lehrende ermutigen, das Material zu Nutzen …

Creating the University of Tomorrow – Design Thinking Workshop mit der Technischen Universität Kaunas

ein Gastbeitrag von Eva Köppen, mit Fotografien von Elias Barrasch  Design Thinking als kreatives Lehrformat und als Methode, um die Universität von Morgen zu gestalten? 15 ProfessorInnen und DozentInnen der litauischen Kaunas University of Technology (KTU) probierten genau das aus. Vom 23. bis zum 25. Juni lernten sie anhand eines konkreten Projekts den Design-Thinking-Prozess in der Praxis kennen. d:t Beirat Sabine Junginger (Politics for Tomorrow) und d:t Expertin Eva Köppen (Politics for Tomorrow) waren als Speakerin, Workshopplanerin und Facilitator dabei. „How can we create a learning environment that fosters 21st century skills?“ Diese Herausforderung bearbeiteten die 15 Teilnehmer aus so unterschiedlichen Fakultäten wie Musik, Architektur, Philosophie, Mechanik und Übersetzung. An drei intensiven Tagen wurden die Fünfer-Teams im Berliner Education Innovation Lab von Organisator Elias Barrasch (Education Innovation Lab) und den Facilitatoren Eva Köppen (Politics for Tomorrow), Fabian Gampp (Education Innovation Lab) und Samuel Tschepe (Hasso Plattner Institut) unterstützt. Direkt ins Feld Neben dem Ausprobieren verschiedener Design-basierter Methoden tauchten die Teilnehmenden direkt am ersten Tag ins konkrete Feld ein. An der TU Berlin wurden Vorlesungen observiert …

Hans Sauer Preis 2017

          Die Idee  Schule macht sich …, aber wer macht Schule? Die Antwort darauf geben oft Lehrer, Bildungspolitiker oder Menschen, die man aus dem Schulalltag gar nicht kennt. Mit dem Hans Sauer Preis 2017 laden wir Schüler, Eltern, Lehrer, Studierende und Interessierte ein, Schule gemeinsam zu gestalten. Gefragt sind Ideen und Konzepte zur partizipativen Schulentwicklung: Im Sinne einer Schule, die sich gemeinschaftlich und kontinuierlich entwickelt und dabei die gesellschaftlichen und ökologischen Fragen unserer Zeit im Blick hat. Gesucht werden Konzepte, die das Potential haben, gemeinschaftliches Lernen und Interaktion zu ermöglichen und Orte zu schaffen, an denen es um die gemeinsame Entwicklung von Zukunftsperspektiven geht. Ideen, die Mitgestaltung und Kooperation zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen. Mitsprache und Teilhabe sollen die Inklusion aller, die am Schulalltag beteiligt sind, ermöglichen.    Der Wettbewerb  Der Hans Sauer Preis 2017 ‚Schule macht sich …’ sucht nach Konzepten zur Schulentwicklung. Gefördert werden Beiträge zur räumlichen Gestaltung, zur Kommunikation, Integration und Interaktion sowie Lehr- und Lernkonzepte. Der Wettbewerb will dazu beitragen, dass Schule zu einer lernenden, sich entwickelnden und gestaltenden Institution wird. Die Umsetzung der Ideen soll Motivation und Eigeninitiative an Einzelschulen wecken, Lösungskompetenzen …

Design at Business Conference: 1. & 2. November in Berlin

Wie können wir in der digitalen Transformation den Menschen in den Mittelpunkt stellen? Welchen Mehrwert liefert Design in diesem dynamischen Prozess, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Menschen neu gestaltet wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Design at Business Community – ein globales Netzwerk von Design Thinkern, Intrapreneuren und „Change Agents” aus großen Firmen. design:transfer ist mit Angela Haas, Bettina Maisch & d:t Gründerin Andrea Augsten als Trio vertreten.  Am 1. und 2. November kommt die Community in Berlin zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, und strategisch wichtige Themen gemeinsam weiter voran zu treiben. Dazu gibt es spannende Talks und Workshops von Community Experts & Friends (u.a. von Daimler, Deutsche Bank, IDEO, P&G, Siemens, Stanford Business School, Volkswagen). Die Konferenz wird organisiert von SAP, Microsoft und dem German Design Council, und von Philips und Swisscom unterstützt. Mehr Infos zu Workshops, Speakern und Tickets gibt es unter www.designatbusiness.com

d:t Duo spricht beim EduLab

Das Design wandelt sich stetig. In den vergangenen Jahre hat sich die Rolle von Designern in Wirtschaft, Politik und öffentlichem Sektor verändert. Während Designer klassischer Weise lediglich als “Kosmetiker” ein vorher aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive entwickeltes Produkt aufhübschen durften, werden Designer heute immer öfter in multidisziplinäre Innovationsprozesse  einbezogen, um Lösungen auf komplexe Fragestellungen zu gestalten. Wenn Designer heute immer öfter als Facilitatoren und Moderatoren von Kreativprozessen gefragt sind, welche Rolle sollten dann Lehrende einnehmen, um die Studenten ideal darauf vorzubereiten? Dieser Frage hat sich das design:transfer Duo Andrea Augsten und Moritz Gekeler gestellt und mit Experten aus Wirtschaft, Personalmanagement und Hochschulwesen diskutiert. Erste Ergebnisse werden im Rahmen der EduLab Konferenz vorgestellt. EduLab Design-Lehre: Debatte, Praxis und Innovation Di., 18.10.2016  an der HTW Berlin, Campus Wilhelminenhof Anmeldung > bis 15.09.2016 | Unkostenbeitrag: 35,00 € Das Symposium wird die Design-Lehre in den Mittelpunkt des Interesses stellen, und die Perspektive des „forschenden Lernens“ innerhalb kreativer Bildungswege, und das Prinzip des „design-based-learning“, der didaktischen Innovation, beleuchten. Das Symposium bringt Forschende zusammen, die sich mit der Didaktik des Designs angesichts neuer Herausforderungen empirisch forschend …

By Design or Disaster 2016: What was the doing doing?

*** ein Gastbeitrag von Kris Krois*** Vom 2. Mai bis 7. Mai fand die Konferenz „By Design or by Disaster 2016“ (DoD16) an der Freien Universität Bozen-Bolzano statt. Das zentrale Anliegen der Konferenz-Reihe benennt auch schon der Titel: “Mit Design und Kommunikation zur Verwirklichung positiver öko-sozialer Entwicklungen beitragen.” Ich habe diese Reihe 2013 gestartet, um die Entwicklung des MA Eco-Social Design zu befruchten. Die diesjährige Konferenz konnte ich zum ersten Mal zusammen mit Studierenden und Lehrenden des Masters organisieren, da dieser im Oktober 2015 gestartet ist. Im Folgenden möchte ich einige wichtige Fragmente und Fragen der reichhaltigen Vorträge, einwöchigen Workshops, des runden Tisches und des World Cafe’s teilen. Into the doing! Fokus 1 der Ausgabe 2016 von By Design or by Disaster lautete: Into the doing! In diesem Sinne gab es einen praxisorientierten Workshop, den Sven Stegemann und Jannis Apfelbaum von Open State/POC21 leiteten. Es ging darum einen Gemeinschaftsgarten an der Uni Bozen zu gestalten. Was sich einigermaßen einfach anhört, war herausfordernd durch mehrere Faktoren: einige der Teilnehmer*innen hatten bereits Monate zuvor Initiativen für einen …

Global Goals Curriculum 2016

»Für eine neue Lern- und Arbeitskultur in Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Für eine nachhaltige Welt. Für alle Menschen. In allen Ländern.« *** ein Gastbeitrag von Angelika Trübswetter ***  Unter diesem Motto lud die Initiative »Schule im Aufbruch« im Mai 2016 zu ihrer Konferenz für die Zukunft des Lernens. Mehr als 500 Expertinnen und Experten diskutierten zu diesem Anlass über die Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) der UN und arbeiteten an der konkreten Entwicklung neuer Lern- und Arbeitskulturen für Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Mit dabei war auch die Initiative Politics for Tomorrow – bei der u.a. d:t Beirat Sabine Junginger sowie die d:t Expertinnen Eva Köppen und Angelika Trübswetter mitwirken. Unter dem Titel Innovationsmethoden für Zukunftsgestalter ging Politics for Tomorrow der Frage nach, wie die Konferenz-Teilnehmenden die SDGs in ihren Arbeitsalltag integrieren können? Denn die Nachhaltigkeitsziele umzusetzen heißt, komplexe Zusammenhänge und Probleme zu verstehen, kreative Lösungen zu gestalten und tagtäglich zu handeln. Daher wurden in zwei intensiven Workshops Innovationsmethoden für Zukunftsgestalter vorgestellt und in Kleingruppen konkrete Ideen und Impulse für die Umsetzung …