Alle Artikel in: d:t besucht

Ein Besuch von Veranstaltungen, Talks und Konferenzen mit persönlichen Eindrücken sind hier zu lesen.

2016 – d:t Auftakt in der Schweiz

Liebes Swiss Design Network, danke für die Einladung unser Paper auf der Unfrozen, dem ersten Swiss Design Research Winter Summit im spektakulären Grandhotel Giessbach in den Berner Alpen vorstellen zu dürfen. In einem Kurzvortrag werden design:transfer Gründerinnen Daniela Peukert und Andrea Augsten über „Designing roles and competences of design researchers“ sprechen, darüber hinaus gibt es ein vielversprechendes Programm mit Fireside Talks, Keynotes und Ski foan!

Was haben ein Musiker aus den Niederlanden, ein Ingenieur aus Jordanien und eine Gestalterin aus Deutschland gemeinsam?

Ein Gastbeitrag von Anna Keilbach September 2015. Nach dem ersten Bewerbungsprozess starteten die 23 Ausgewählten, gewappnet mit einer innovativen Idee und dem Willen zur Unternehmensgründung, an der CREA Summer Academy. Dies ist ein europäisches Netzwerk zum Thema „Informations- und Kommunikationstechnik und Unternehmertum“. Eine kreative und internationale Gruppe ambitionierter junger Menschen trafen zum ersten Mal in Konstanz zusammen und schon gleich wurden durch erste Gespräche die unterschiedlichen Hintergründe und Denkweisen ersichtlich. Dies eröffnete so manchem Designer einen neuen Blickwinkel und Denkanstoß. Bereits am zweiten Tag mussten sich die Teilnehmer der Herausforderung stellen, Mitstreiter – am besten anderer Expertise, für ihr Projekt zu werben. Dies forderte viel Überzeugungsarbeit. Sieben Projekte wurden von dem buntgemischten, neuen Team weiterbearbeitet. Dabei erhielten die Studierenden ein intensives Training und Coaching. Über 20 Unternehmer, Experten und Professoren aus mehreren Ländern berichteten von ihrem Werdegang und lieferten neue Impulse für das eigene Projekt und die Unternehmensgründung. Eine Mischung aus Theorie und Praxis sorgte für Kurzweile. Die Anwendung des Lean Start-up und Methoden wie das Business Model Canvas, Prototyping und Minimum Viable Product standen …

Design Research Methods Festival | HKB Bern, 9.–11.11.2015

Over the course of six half-day workshops by researchers and experts from various fields, students of the HKB / MA Communication Design and guests will be given an introduction to theories and practices that are relevant to design and design research. As part of each workshop students will present their projects and discuss their individual methodology. All workshops are free and open to the public. Please register. Monday, 9.11.2015 9:30–13:00 “Research through design” by Jonas Berthod 14:00–17:30 “Design-driven innovation” by Claus Noppeney Tuesday, 10.11.2015 9:30–13:00 “Visual rhetoric” by Annina Schneller and Simon Küffer (tbc.) 14:00–17:30 “Visual analysis” by Christine Zimmermann Wednesday, 11.11.2015 9:30–13:00 “Re-enactment as method” by Davide Fornari and Serena Cangiano 14:00–17:30 “Discourse analysis – textual, visual, relational” by Robert Lzicar Organized by the MA Communication Design of the Bern University of the Arts.

Bauhaus goes Gegenwart

… ein Gastbeitrag von Tabea Kraus … Die Gründung des Bauhauses jährt sich 2019 zum hundertsten Mal. Das gibt Anlass zu Jubiläumsfeiern und Sonderausstellungen. Die internationale Expertengruppe „projekt bauhaus“ macht es anders: Sie holt die Ideen des Bauhauses in die Gegenwart, um sie im Licht heutiger Situationen neu zu diskutieren. Jedes Jahr soll eine andere Frage gestellt werden. Dieses Jahr: „Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?“ Den Auftakt bildete im September ein Symposium in Berlin. Zwei Tage im Haus der Kulturen der Welt mit internationalen Rednern. Ausgebucht. Was bleibt? Die Idee ist charmant: anlässlich des hundertjährigen Geburtstages des Bauhauses keine verklärte Rückschau, keine Präsentation von Möbel-Klassikern, sondern eine „kritische Inventur der Bauhausideen“ und eine „experimentelle Suche“. Man kennt das von Silvester oder dem eigenen Geburtstag: Zurückschauen und erinnern, reflektieren und neu ausrichten, träumen und Ziele setzen. Vergangenheit aufarbeiten, um die Zukunft zu gestalten. Gibt es etwas, das wir von Früher lernen können? Sind vergangene Ideen gegenwartstauglich? „projekt bauhaus“ konstatiert: „Wir interessieren uns für das Bauhaus aus der Perspektive der Gegenwart. Uns geht es nicht um die Fetischisierung …

design:transfer spricht auf dem #dtcamp5

Das 5. Design Thinking BarCamp findet vom 30. – 31. Oktober 2015 in Frankfurt am Main statt. Am Freitag eröffnet Dr. Reza Moussavian, Deutsche Telekom AG in seiner Keynote „Design Thinking im Rahmen von Change | Transformationsprogramme“. d:t Gründerin Andrea spricht samstags in ihrer Keynote über „Design Thinking als strategischer Treiber für Kollaborationen“. Davor und danach gibt es Sessions: Themen, Unklarheiten und Fragestellungen. Sichere Dir eins der letzten Tickets! 

Partizipation – und dann?

Anfang September fand in Basel die International Transdisciplinarity Conference 2015 unter dem Titel „Sustainability and Health: emerging topics and new challenges for inter- and transdisciplinary research“ statt. Sie wurde durch das Td-net und die Schweizer Akademie der Wissenschaften organisiert und dockte an eine größere Gesundheitskonferenz an. Leider führte dieser Zustand, der ursprünglich wahrscheinlich zu Synergieeffekten führen sollte, eher dazu, dass sich die kleine Td-Community in der Masse verlor und die eigentlich grundlegenden Fragestellungen der transdisziplinären Forschung verwässert wurden und nicht über partizipative Ansätze hinaus gingen. Die rund hundert internationalen Teilnehmer kamen aus allen Bereichen der transdisziplinären Forschung. Das Potential dieser diversen Gruppe wurde jedoch durch die langweilige Mischung allzu etablierter Konferenzformate ohne weitere Möglichkeit zum Austausch leichtfertig vergeben. Hier gibt es dringenden Bedarf an der Gestaltung neuer Tagungs-, Workshop- und Gesprächsformate. Interessanterweise hat dies das Design noch nicht für sich entdeckt: außer den zwei d:tlerinnen Jana Thierfelder und Daniela Peukert waren keine Gestalter in Sicht. Wir arbeiten daran, dass sich das ändert!

Design. Innovation. Europe. II

Angesichts der sich stetig wandelnden wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Europa, gewinnt Design in den letzten Jahren an Bedeutung und Einfluss. Design wirkt sich positiv auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung aus, dient als Innovationstreiber und ist mehrfach in paneuropäischen Studien belegt, jedoch wird dieses Wissen von vielen Organisationen noch nicht genutzt. Vor diesem Hintergrund stellen sich eine Reihe von Fragen: Wie sieht es aus mit der Designpolitik und der Designförderung in den einzelnen europäischen Staaten? Welche Designstrategien wurden dort entwickelt und praktiziert? Was ist der Stand der Dinge bezüglich der Designinitiative der EU-Kommission? Was kann und soll eine europäische Designpolitik leisten? Welchen ökonomischen Wert hat Design? Lassen sich die positiven wirtschaftlichen Effekte von Design messen und wenn ja, auf welche Weise? Um den europäischen Diskurs über Design zu fördern, lädt der Rat für Formgebung am 30. November 2015 in Berlin zu einem internationalen Kongress. Es referieren renommierte internationale Expertinnen und Experten zu den Themenbereichen Designpolitik und -strategie, „Value of Design“, Designforschung und Unternehmen. Wir freuen uns, Euch dort zu sehen!

8. Internationale Service Design Konferenz in NYC

Am 2. und 3. Oktober 2015 findet unter dem Titel A Journey to Value die diesjährige Service Design Global Conference in New York City statt. Im Service Design werden Dienstleistungen konzipiert und choreographiert, um sie für NutzerInnen nutzbar, nützlich und begehrenswert zu gestalten, für Anbieter Wert und Differenzierung zu schaffen. Dabei wird auf Methoden der qualitativen Sozialforschung und auf eigens entwickelte Ansätze der Designforschung zurückgegriffen. Nachdem sich Service Design in den letzten Jahren stark im unternehmerischen Denken verankern konnte, geht es bei der achten Ausgabe der Veranstaltung darum, einen qualifizierten Blick auf vergangene und zukünftige Entwicklungen zu werfen. Zum ersten Mal werden in diesem Jahr im Rahmen der Konferenz mit den Service Design Awards auch herausragende Projekte aus der Designpraxis ausgezeichnet. Organisiert werden Konferenz und Preisverleihung vom Service Design Network, einem Zusammenschluss internationaler Akteure aus Service Design, Customer Experience und angrenzenden Disziplinen. Auf einen exklusiven Tag für Mitglieder des Netzwerks am 1. Oktober 2015 wird folgen zwei Konferenztagen am 2. und 3. Oktober 2015. Die Veranstaltung findet in der Parsons School of Design in New …

#1 d:t Ausflug

design:transfer fliegt aus! Kann Gestaltung Gesellschaft verändern? Wie können wir in die sich stets fortschreitende Modernisierung emanzipative Ideen einschreiben? Hat sich der Anspruch des Bauhauses und der klassischen Avantgarden, durch Gestaltung Gesellschaft positiv zu verändern, eingelöst? Wie können wir uns heute in neuer Weise vorstellen, Wandel und Zukunft zu gestalten? Was sind gezielte, aber doch ergebnisoffene Arbeitsformen? Welche Rolle spielt Co-Produktion? Wie kann man sein eigenes Dasein gestalten? Welche Rolle kommt dem Gestalter zu? Oder hätte heute eher die Abwesenheit von Gestaltung ein befreiendes Moment? Das Projekt Bauhaus lädt am 18. – 19. September 2015 ins Haus der Kulturen ein. Tickets hier!   

Kolloquium Design promoviert in Saarbrücken 

… ein Gastbeitrag von Tabea Kraus …  Was verbindet Trauma, Literatur, Rhythmus und Kaffeezubereitung? Sie alle sind Themen von aktuellen Designpromotionen. Design promoviert ist, genau wie design:transfer, eine Themengruppe der DGTF. Im halbjährlichen Turnus treffen sich Promovierende und Promotionsinteressierte aus dem deutschsprachigen Raum zum Kolloquium. Gastgeber der letzten Runde im Mai war die Hochschule der Bildenden Künste Saar – im selbstironisch peripheren Mittelpunkt Deutschlands, in Saarbrücken. Neben Mini-Vorlesungen von Helga Aichmaier zur Suche nach passenden Forschungsmethoden und von Prof. Oliver Ruf präsentierten die jungen Designforscher ihre Promotionsthemen. Dieses Mal beispielsweise: Trauma – Eva Erber untersucht das Wechselspiel zwischen Trauma und Typografie. Literatur – Vanessa Zeissig erforscht neue Vermittlungs- und Inszenierungsmethoden in Literaturausstellungen. Rhythmus – Daniel Rüdiger Müller erarbeitet medienübergreifende Parameter von Rhythmus, um damit Musikvisualisierungen analysieren und entwerfen zu können. Kaffeezubereitung – Holger Klapperich hinterfragt, wie automatisierte Technik das Nutzererlebnis verändert und entwickelt eine Kaffeemühle, die Automatismus mit sinnlicher Benutzung verbindet. Gleichzeitig leiten diese Projekte über zu allgemeinen Fragestellungen, wie: Was unterscheidet eine Promotion im Design von Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften? Wie kann ich vermitteln, dass sich in meinem …