Alle Artikel in: d:t besucht

Ein Besuch von Veranstaltungen, Talks und Konferenzen mit persönlichen Eindrücken sind hier zu lesen.

Throwback Muc: push.conference

*** von Anna Keilbach | Dank an push-conference für die Fotos*** Seit 2012 öffnet die push.conference im Oktober zwei Tage lang ihre Pforten für alle wissbegierige Designer, Entwickler und UX-Professionals. Ziel der Konferenz ist es, eine Plattform für kreatives Programmieren und User Experience Design zu schaffen. „push.conference unites professionals that aim to create compelling interactive experi­ences in the shape of products, apps, websites and installations, inspired by user needs and enabled by creative use of technology and critical thinking.“, formuliert das Grün­dertio Christian Perstl, Thomas Gläser und Philipp Sackl ihre Intention.       Zu diesen Themen geben die  internationalen Vortragenden den perfekten Input im Hinblick auf Zukunftsvisionen, veranschaulicht an praktischen Beispielen und Erfahrungen. Virtual Reality, Internet of Things, Smart Transitions im User Interface Design, die Nutzung von Big Data, die Anforderungen der neuen Technologien und vieles mehr waren dieses Jahr heiß diskutierte Themen der push.conference.     Dabei stellte sich für mich häufig die Frage, wie wir für diese neue Medien gestalten können und damit einhergehend: Wie definiert die Entwicklung von hochintelligenten Maschinen die zukünftige Rolle …

Design for Next 2017 Rome

Contemporary shifts in society, technology, production are reframing design processes, approaches and tools. While professionals, educators and researchers are questioning the next stage of innovation, design is evolving as a wide open field with many applications and meanings. More than ever it is important to investigate through design research and practice in order to tackle the societal, technological and industrial shifts of the future. The 12th EAD Conference is hosted by Sapienza University of Rome in Italy, and it will foster discussion among designers, academics and experts about the articulated scenario of contemporary design and its perspectives, with intent to nurture diversity and interdisciplinarity. ‚Design for Next …‘ is the title and topic of the Conference: ‚Next‘ implies the concept of proximity as well as of destination, related to time and to physical space. The conference seeks to discover future fields of investigation in design, as well to discover and to connect the space and the people who share common interests in design research. We invite contributions from professionals, academics and students to address the …

Design at Business Conference: 1. & 2. November in Berlin

Wie können wir in der digitalen Transformation den Menschen in den Mittelpunkt stellen? Welchen Mehrwert liefert Design in diesem dynamischen Prozess, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Menschen neu gestaltet wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Design at Business Community – ein globales Netzwerk von Design Thinkern, Intrapreneuren und „Change Agents” aus großen Firmen. design:transfer ist mit Angela Haas, Bettina Maisch & d:t Gründerin Andrea Augsten als Trio vertreten.  Am 1. und 2. November kommt die Community in Berlin zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, und strategisch wichtige Themen gemeinsam weiter voran zu treiben. Dazu gibt es spannende Talks und Workshops von Community Experts & Friends (u.a. von Daimler, Deutsche Bank, IDEO, P&G, Siemens, Stanford Business School, Volkswagen). Die Konferenz wird organisiert von SAP, Microsoft und dem German Design Council, und von Philips und Swisscom unterstützt. Mehr Infos zu Workshops, Speakern und Tickets gibt es unter www.designatbusiness.com

Post-Wellbeing

*** ein Gastkommentar von Sylke Lützenkirchen *** Am 18. Mai fand im SANAA Gebäude der >Design for Wellbeing Summit 2016< mit ca. 100 Teilnehmenden statt. Er war der Auftakt eines Forschungsprojektes der Folkwang Hochschule der Künste geleitet von Prof. Dr. Marc Hassenzahl und Dr. Matthias Laschke in Kooperation mit der Happiness Research Organisation und den Agenturen Frackenpohl Poulheim und ixpd. Der Summit 2016 stellte den Start für insgesamt vier Fallstudien dar. Geforscht wird darüber wie Glück, Wohlbefinden, Design- und Startup-Methoden zu einem Innovationsprozess verschmelzen können. Das Forschungsprojekt basiert auf drei Modellen, die im weiteren Verlauf verdichtet werden sollen. Diese sind: >Glück und Wohlbefinden< im Sinne von Bedeutung, Fertigkeit und Material, >Design< im Schwerpunkt Produktentwicklungen mit erlebnisorientiertem, emotionalen Nutzen und >Lean Startup< als wirtschaftlich tragfähiges Konzept für Lösungen, die das Wohlbefinden steigern. Nach kurzer Einführung ins Thema durch Marc Hassenzahl und Thorsten Frackenpohl referierte Sebastian Deterding in einem Impulsvortrag zu spielerischem und motivierendem Design. Die nachfolgenden drei Workshops gaben den Teilnehmenden die Möglichkeit der Anwendung der Prozessmodelle und gleichzeitig einen interdisziplinären Austausch mit Anwendern aus der …

Kollaboratives Design – oder wie man einen Löffel schnitzt

In die designhistorisch wundervoll aufgeladene Atmosphäre der Bauhaus Aula lud der Fachbereich Design der Hochschule Anhalt Anfang Juli zur Tagung „Dimensions of together“. Der eigentlichen Konferenz ging ein Workshop-Tag voran, an dem alle Teilnehmer intensiv mit den Vortragenden arbeiten, kochen, diskutieren, denken und schnitzen konnten. Am Tag der Konferenz führte Julia Lohmann, Designerin und Professorin an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, entlang einiger Gedanken des Soziologen Richard Sennett durch die Idee der Tagung: Zusammenarbeit. Die Vortragenden beleuchteten verschiedene Aspekte des gemeinsamen Denkens und Handels  unter dem Blickwinkel einer nachhaltigen Zukunftsperspektive. Den Anfang machte Terry Irwin, Professorin an der Carnegie Mellon University Pittsburgh, die zusammen mit Gideon Kossoff das Konzept des Transition Design vorstellte. Dabei handelt es sich um eine Spielart des Design, das durch die transdisziplinäre Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren Lösungen für eine nachhaltige Zukunft entwickelt. Im Anschluss berichtete Uwe Lübbermann, wie er und seine Mitstreiter seit 14 Jahren in einem Kollektiv Premium Cola produzieren und alle Entscheidungen demokratisch und ohne Verträge fällen. Von einer völlig andere Form der kollektiven Erfahrung schwärmte JoJo Wood aus …

By Design or Disaster 2016: What was the doing doing?

*** ein Gastbeitrag von Kris Krois*** Vom 2. Mai bis 7. Mai fand die Konferenz „By Design or by Disaster 2016“ (DoD16) an der Freien Universität Bozen-Bolzano statt. Das zentrale Anliegen der Konferenz-Reihe benennt auch schon der Titel: “Mit Design und Kommunikation zur Verwirklichung positiver öko-sozialer Entwicklungen beitragen.” Ich habe diese Reihe 2013 gestartet, um die Entwicklung des MA Eco-Social Design zu befruchten. Die diesjährige Konferenz konnte ich zum ersten Mal zusammen mit Studierenden und Lehrenden des Masters organisieren, da dieser im Oktober 2015 gestartet ist. Im Folgenden möchte ich einige wichtige Fragmente und Fragen der reichhaltigen Vorträge, einwöchigen Workshops, des runden Tisches und des World Cafe’s teilen. Into the doing! Fokus 1 der Ausgabe 2016 von By Design or by Disaster lautete: Into the doing! In diesem Sinne gab es einen praxisorientierten Workshop, den Sven Stegemann und Jannis Apfelbaum von Open State/POC21 leiteten. Es ging darum einen Gemeinschaftsgarten an der Uni Bozen zu gestalten. Was sich einigermaßen einfach anhört, war herausfordernd durch mehrere Faktoren: einige der Teilnehmer*innen hatten bereits Monate zuvor Initiativen für einen …

d:t double action at DRS2016 & PhD By Design

Today’s and tomorrow’s design researcher – reinventing the intersection At the end of June more than 600 design researchers from all over coming together to celebrate the 50th birthday of the Design Research Society in Brighton, UK. The programme is very promising – paper presentations, conversation talks and workshops on diverse topics in, around and about design research. d:t founders Andrea and Daniela are holding a workshop session together with d:t experts Vera-Karina and Jana, putting forward the question: «How might we strengthen the connecting and synthesizing role of design researchers within transdisciplinary teams?» The workshop will be based on an initial study kicked off by design:transfer, an initiative which focuses on issues of design research in transformational processes in science, business, politics and society investigating the different roles and competences of design researchers, while focussing on the personal role the participants currently fulfil. The interim report provided insights into the implicit links between competences, methods and team formation. It resulted in ambitious, yet critical discussions – and showed , that there is an urgent need …

d:t is part of the design@business communiy

Guest commentary by Susanne Paulus *** Photos by Bas Griffioen On April 15th the European Design at Business Community met the first time in 2016. Hosted by Philips in Eindhoven the Design Thinking experts took the chance of an exchange at eye level on “Prototyping new Realities”. d:t girls Andrea, Angela and Bettina are part of the community and will share the next steps here, stay tuned!      A sunny evening in Eindhoven. Over 30 members of the Design at Business Community made their way through the clinker streets of the Dutch city into Philips Museum, where Philips, the host company, had chosen to start the first of two Design at Business Meetups in 2016. What an appropriate place for welcoming the Design Thinking Experts, coming this time from 16 companies and 5 countries: the Netherlands, Germany, Switzerland, France and Portugal. Entering the museum the members of the Community greeted one another heartily and welcomed the new faces, and then the delicious refreshments just kept coming, following which a museum expert quite literally took the …

d:t spricht zur transformativen Praxis des Designs

Welche Rollen haben Designer_innen heute inne? Welche Impulse kann Design in gesellschaftliche Veränderungsprozesse einbringen? Wie finden Designer_innen Orientierung und Handlungsanweisungen für ihr Tun? Welche Praktiken, Methoden und Denkweisen aus dem Design können dabei zur Anwendung gebracht werden? Wo liegt das Potenzial und wo liegen die Grenzen von Gestaltung? Am Mittwoch, den 15. Juni 2016 ab 14:30 Uhr fragt die PLATFORM in einer Tagung nach Visionen und Praktiken im Design, die dazu beitragen, Gesellschaft nachhaltig zu gestalten und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Daniela wird im Rahmen der Tagung zum Potential des Designs als transformative Praxis sprechen und diskutieren, welche Fragen der Wandel des Designs innerhalb der Disziplin aufwirft. Wir freuen uns auf Euch in München! Halle der PLATFORM Kistlerhofstr. 70 → Haus 60 → 3. Stock 81379 München

Verleihung des Hans Sauer Preis 2016

Die Hans Sauer Stiftung verlieh am 6. April 2016 zusammen mit dem Architekturmuseum der TU München den Hans Sauer Preis 2016 zum Thema „SOCIAL DESIGN. Bezahlbar. Gut. Wohnen.” Angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für Alle zu schaffen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Allerdings steht hochpreisigen Büroflächen und lukrativen Luxuswohnungen ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum gegenüber. Eine Verdrängung von Teilen der städtischen Bevölkerung bzw. sozial stark eingeschränkte Zuzugsmöglichkeiten sind meist die Folge. Der Bedarf nach bezahlbarem und gutem Wohnraum kann und sollte Treiber für Innovationen sein: Neue Prozesse des Planens und Entwerfens, innovative Modelle des Wohnens, Zusammenlebens und Arbeitens, ungewöhnliche räumliche Strategien, bedarfsgerechtere und flexible Grundrisse u.a.m. eröffnen neue Möglichkeiten. Im Zusammenspiel aus sozialen, räumlichen und technischen Innovationen eröffnen sich neue, zukunftsfähige Konzepte und Modelle. Der Begriff des „Social Design“ kennzeichnet dabei Ziele und Mittel gleichermaßen: Eine sozial motivierte und definierte Gestaltungsaufgabe und deren Lösung durch Einbezug möglichst zahlreicher Beteiligter: Projektträger, Planer, ausführende Gewerke, Investoren, Eigentümer, Bewohner und Anwohner. Solche Ansätze würdigte die Hans Sauer Stiftung mit ihrem Preis, der am 6.4.2016 in einer gemeinsamen Veranstaltung mit …